Mahnwachen für die Schiller-Oper!

+++ Mahnwachen immer Donnerstag 18 Uhr vor der Schiller-Oper +++ Komm vorbei und unterstütze uns! +++

Wieder ein Winter ohne Schutz für die Schiller-Oper. Wieder ein Winter, an dem die Eigentümerin damit durchkommt. Die von der Stadt im Juni gesetzte Frist, mit Sicherungsmaßnahmen für das Denkmal zu beginnen, scheint die Eigentümerin wieder verstreichen zu lassen. Ein Bauantrag dafür lag am 27. November noch nicht vor, wie aus der Senatsantwort auf eine SKA der Abgeordneten Heike Sudmann hervorgeht. Die Eigentümerin spielt auf Zeit bis die Schiller-Oper irgendwann zusammenbricht und das Filetgrundstück frei wird. Sie hofft wohl, dass die Schiller-Oper einfach vergessen wird. 

Nicht mit uns! Die Schiller-Oper Initiative hält seit dem 3. Dezember, dem Tag des ersten Schnees auf St. Pauli, jeden Donnerstag um 18 Uhr Mahnwache vor dem Gebäude. 




 Chris Freitas von der Schiller-Oper-Initiative: 

„Mit unseren Mahnwachen sorgen wir dafür, dass die Schiller-Oper in den Augen und Köpfen der Hamburger Bürger*innen bleibt. Still dem geplanten Verfall zusehen – nicht mit uns! Es reicht, dass die Stadt das Gezocke der Eigentümerin mit einem Denkmal toleriert.“

 

Besonders pikant: Laut der Senatsantwort auf die SKA von Heike Sudmann, fanden seit der Fristsetzung drei Gespräche des Denkmalschutzamts und ein Gespräch des Bezirksamts mit der Eigentümerin sowie „verschiedene Gespräche mit wechselnden Teilnehmern…, die nicht dokumentiert wurden.“ statt. Ergebnis: „Es gab jeweils keine Vereinbarungen oder konkreten Ergebnisse.“ Man hat das Gefühl, die Eigentümerin führt die Stadt weiter durch die Manege. 

 

Scheinbar bereiten Denkmalschutzamt und Bezirk nun die zwangsweise Sicherung nach dem Verstreichen der Frist am 31. Dezember vor. Ab 1. Januar kann das Bezirksamt zeigen, ob auch hier noch das Primat der Politik gilt.